Allein auf weiter Flur. Alle, die allein für die Informationssicherheit verantwortlich sind, kennen dieses Gefühl vermutlich. Die Anforderungen an das Compliance-Programm nehmen ständig zu, es werden aber keine zusätzlichen Ressourcen für den höheren Arbeitsaufwand bereitgestellt. Der Geschäftsführer von NorthGRC möchte alleinverantwortlichen Beauftragten für Informationssicherheit 5 gute Ratschläge geben, die die Effizienz erhöhen und der Geschäftsleitung ein größeres Verständnis für Informationssicherheit vermitteln.
Immer höhere Anforderungen an die Informationssicherheit. Immer weniger Ressourcen, um die Anforderungen umzusetzen.
So sieht die Realität in vielen kleineren und mittelständischen Unternehmen aus. Interne und externe Stakeholder erwarten jederzeit die volle Kontrolle über das Compliance-Programm, ohne die Einzelheiten oder den Umfang dieser Aufgabe zu berücksichtigen. Die Erwartungen – und die ständig zunehmende Arbeitslast – führen jedoch selten zur Einstellung weiterer Mitarbeiter.
Der Eindruck, ganz allein auf weiter Flur zu sein, stellt sich somit nahezu unwillkürlich ein. Alleinverantwortliche Beauftragte für Informationssicherheit berichten von dem Gefühl, mehr Aufgaben zu erhalten, als sie zeitlich bewältigen können. Dieser Umstand sorgt nicht nur für Frust, für das Unternehmen entsteht auch ein größeres Risiko, wenn der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin, der/die für diesen Bereich verantwortlich ist, keinen vollständigen Überblick hat.
Jakob Holm Hansen ist Geschäftsführer von NorthGRC. Er weiß genau, wie viel Arbeit die alleinverantwortlichen Beauftragten für Informationssicherheit in das Compliance-Programm des Unternehmens stecken. Dieser Einsatz wird jedoch selten gewürdigt, weil es schwierig ist, die Ergebnisse sichtbar zu machen.
„Wenn die Sicherheitsbeauftragten keinen Überblick über das Compliance-Programm haben, können sie der Unternehmensleitung gegenüber nicht zeigen, wo beispielsweise zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind. Umgekehrt fällt es der Unternehmensleitung schwer, dem Compliance-Programm weitere Ressourcen zuzuweisen, wenn für sie nicht ersichtlich ist, wozu genau weitere Mittel bewilligt werden sollen. Das wird schnell zu einem Teufelskreis“, erklärt Jakob Holm Hansen.
Er bietet 5 gute Ratschläge, die nicht nur die Arbeitsbedingungen für die Sicherheitsbeauftragten verbessern, sondern auch die Informationssicherheit im Unternehmen erhöhen.
Wir empfehlen, die Compliance-Funktionen in ein Jahresrad einzupflegen. Das Jahresrad gibt Ihnen den vollen Überblick über die einzelnen Tätigkeiten und erleichtert u. a. die Dokumentation des Ressourcenbedarfs.
Wir haben für Sie einen Leitfaden erstellt, der in fünf einfachen Schritten erklärt wie man ein Jahresrad aufbaut.